PLANCOMPANY
PlanCompany

Passivhäuser

Über das "Passivhaus" wird viel geredet. Sogar die Politik überlegt, ab 2015 den "Passivhaus"-Standard als Voraussetzung für Förderungen zu machen. DER Vorreiter bei Passivhaus-Projekten ist die gemeinnützige Wohnungswirtschaft.



Was ist ein Passivhaus?
Grundsätzlich ein Haus mit extrem niedrigen "Heizwärmebedarf", der herkömmliche Heizungssysteme überflüssig macht. Weiters ein Haus, das durch die Gestaltung und den Bau selbst optimiert und stark isoliert ist. In den Innenräumen ist die Raumbelüftung kontrolliert und es gibt eine Einrichtung zur Wärmerückgewinnung.

Niedrigere Heizkosten vs. höhere Baukosten
Das Leben in Passivhäusern will gelernt sein, v.a. wann und wie oft gelüftet wird. Die Wohnungskosten in Passivhäusern zeichnen sich dadurch aus, dass die Heizkosten geringer sind. Die Errichtungskosten, die höher ausfallen da zusätzlich mit Kosten für Wartung und Betrieb der technischen Einrichtungen zu rechnen ist, amortisieren sich jedoch durch die eingesparten Energiekosten schnell. 

Förderungen
Für die Wohnbauförderung (z.B.) sind ab 2012 Obergrenzen für die durchschnittliche Kompaktheit (Außenhaut/Volumen) vorgesehen. Der maximale Heizwärmebedarf liegt bei 25 kWh pro m2/Jahr.

Zum Vergleich: ein älterer gemeinnütziger Bau (vor 1980) weist einen durchschnittlichen Heizwärmebedarf von 115 kWh pro m2/Jahr aus. Durch eine gut geplante Sanierung kann eine Reduktion um 65 und mehr kWh/m2 erreicht werden.

Interessant ist nun die Gegenüberstellung der Kosten eines Neubaus und einer entsprechenden Sanierung.
Hinweis: Es besteht auch die Möglichkeit ein bereits bestehendes Objekt zu einem Passivhaus umzubauen.
Wenn Sie diese Thematik interessiert, bitte kontaktieren Sie die PlanCompany. Wir freuen uns, mit Ihnen Ihr Projekt ausführlich zu besprechen und Sie optimal zu beraten.


Downloads:
Eine detaillierte Broschüre zum Thema Passivhäuser finden Sie unter Downloads

Weiterführende Links:
IG-Passivhaus

Quelle: u.a. besserWohnen 2|2009